Liebe Grüße aus Deutschland!

Trotz eines bisher verregneten Sommers in Deutschland und massiven Schneefällen in den Drakensbergen Südafrikas, möchten wir die Gelegenheit nutzen, über die aktuellen Entwicklungen in den Projekten zu berichten.

Waisenheim

Alle Kinder sind soweit wohlauf und der Kontakt zum Sozialministerium läuft mittlerweile in einem kontinuierlichen Austausch.


Spielendes Waisenkind

In den letzten Monaten konnte Herr Malussi (Sozialarbeiter) viele Familien in der Umgebung besuchen und wir sind somit in der Lage Kinder schon in ihren Ursprungsfamilien zu unterstützen und gegebenenfalls frühzeitige Hilfen anzubieten sowie die Grundbedürfnisse an Nahrung, Kleidung und medizinischer Versorgung sicherzustellen. Hier unterstützt uns auch das Sozialministerium mit sogenannten „food parcels“ (Essenspaketen).


Bereitstellung von Essenpaketen durch das Sozialministerium

Für die Kinder im Waisenheim sowie die vielen Kinder die uns nach der Schule zum Mittagessen besuchen, haben wir noch keine kontinuierliche Finanzierung zugesichert bekommen, so dass wir auch weiterhin auf die intensiven Unterstützungsleistungen aus Deutschland angewiesen sind. Eine finanzielle Zusage seitens des Sozialministeriums für die individuelle Förderung der Kinder ist auch langfristig nicht absehbar.

Hospiz/Gesundheitszentrum

Die Bauarbeiten gehen zügig voran und wir erhalten alle 2 Wochen aktuelle Bilder von den Fortschritten. Die Zeit drängt, damit wir die Zustände in dem alten Pfarrgebäude so schnell wie möglich beenden und die ersten Patienten in das neue Gebäude einziehen können. Father Cyril ist mit unseren indischen Freunden täglich im Einsatz die Bauarbeiten zu begleiten und die nötigen Abläufe zu organisieren.


Baufortschritt Hospiz - Seitenansicht

Uns fehlen noch 12.000 Euro, dann haben wir unseren Anteil in Höhe von 50 % der Gesamtkosten finanziert. Ab dann wird eine indische Stiftung die restlichen 50 % zur Fertigstellung des Gebäudes übernehmen. Wir hoffen inständig, dass wir spätestens zum Anfang des nächsten Jahres die ersten Betten in dem neuen Gesundheitszentrum belegen können. Neben sterbenden Menschen werden wir uns auch um die Nachsorge von Menschen nach Operationen, um Pflegefälle und natürlich um erkrankte Kinder (aus dem Dorf und dem Waisenheim) kümmern. Eine integrierte Arztpraxis und die Zusage eines ortsansässigen Arztes seine Dienste kostenlos zur Verfügung zu stellen sind eine wichtige Voraussetzung dafür.


Baufortschritt Hospiz - Gesamtansicht

Wir sind unendlich dankbar, dass seit den ersten Ideen im Jahr 2008 die Errichtung dieses Zentrums in greifbare Nähe gerückt ist. Die Zusage der katholischen Kirche die Trägerschaft zu übernehmen steht und der Einsatz ausgebildeter Krankenschwestern eines in der Nähe ansässigen Nonnenkonventes kann zeitnah organisiert werden.

Für Interessierte sind auf der Hospiz-Seite ein aktueller Bauplan sowie eine dreidimensionale Ansicht des zukünftigen Gebäudes zu finden.

AIDS-Präventionscenter Durban

Mit intensiver Unterstützung vieler Pfadfinderstämme konnten wir Anfang Juni 2011 die ersten 30.000 Euro an die Pfadfinder in Südafrika überweisen.


Besuch von Vernon Farr in Hagen

Derzeit werden die Baupläne von der Verwaltung in Durban geprüft und wir werden auch hier in diesem Jahr den Rohbau für ein Schulungscenter errichten können. Es gibt noch viel zu tun, um die Pfadfinder mit ihrer engagierten Arbeit gegen AIDS unterstützen zu können. Im Juni 2011 besuchte uns Vernon Farr, Projektleiter der AIDS-Präventionsarbeit der South African Scouts, in Hagen.


Übergabe der Dankeschön-Urkunde an die Dahler Pfadfinder durch Vernon Farr anlässlich des erfolgreichen Spendenlaufes

Neben vielen anderen Spendern, konnte Herr Farr bei diesem Besuch auch den Dahler Pfadfindern ein persönliches Dankeschön der südafrikanischen Pfadfinder überreichen.

Für alle Aktionen, Ideen, Spenden und für den Glauben an den unermüdlichen Einsatz unserer Freunde und Bekannten vor Ort möchten wir uns herzlich bedanken.

Gut Pfad!

Dorothée und Michael Boecker
 
    
Sawubona
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