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Die Arbeit im Projekt - der siebzehnte Bericht

Liebe Grüße aus Deutschland!

Nachdem wir Mitte Oktober nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in Südafrika wieder zurück in Deutschland sind möchten wir gerne über die aktuellen Entwicklungen im Waisenheim Don Bosco informieren.


Ein Blick auf die neue Veranda des 2. Schlafgebäudes

Wie schon in der Vergangenheit wurden wir herzlich von allen Kindern und Mitarbeitern vor Ort empfangen. Wir waren sehr erleichtert alles in bester Ordnung vorzufinden und zu sehen, dass es den mittlerweile 60 Kindern und 7 Mitarbeitern gut geht.


Das seltene gute Wetter wurde sofort zum Spielen genutzt

Am 29. September fand die Jahreshauptversammlung unseres Partnervereins Siyabathanda - Community Based Organisation - Don Bosco statt, bei der ein neuer Vorstand gewählt wurde.
Im Vorfeld dieser wichtigen Versammlung konnten wir Gespräche mit den unterschiedlichsten Gruppierungen vor Ort führen.

Letztlich waren neben unseren beiden Vereinen die UCCSA (United Congregational Church South Africa), Vertreter der ABSA Bank, Vertreter des Frauenflügels der südafrikanischen Polizei aus Pretoria, eine indische Delegation aus Durban, der Minister des Sozialministeriums von Kwa Zulu Natal und zahlreiche Dorfbewohner anwesend.

Es war sehr ergreifend zu sehen, welche unterschiedlichen Gruppierungen sich für das Projekt verantwortlich fühlen und dass in einem von der Apartheid zerrissenen Land Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Religion, politischer Gesinnung und Kultur bereit sind im Sinne der guten Sache zu Handeln.


Manuela Lucia wurde von den Kindern freudig erwartet

Neben allen positiven Entwicklungen und Fortschritten wurde jedoch ebenfalls deutlich, dass die laufenden Kosten des Kinderheimes nicht gedeckt werden können, so dass es immer wieder zu Versorgungsengpässen in der Vergangenheit gekommen ist.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig so schnell wie möglich eine/n Sozialarbeiter/in als Einrichtungsleitung einzustellen. Die 7 Mitarbeiter tun ihr Bestes alle 60 Kinder zu versorgen, verfügen allerdings über keine pädagogische Ausbildung. Neben der Vermittlung der älteren Kinder in eine adäquate Anstellung, gilt es einzelne Kinder gezielt zu fördern und differenzierte Angebote zu gestalten. Ebenso haben wir viele kleine Kinder, die durch den Verlust ihrer Eltern zutiefst traumatisiert sind und psychologische Unterstützung benötigen.

Die Stelle eines Sozialarbeiters kostet im Jahr 8.000 €. Wir haben mit dem Siyabathanda Verein besprochen, dass die Finanzierung dieser Stelle höchste Priorität hat und wir uns bemühen eine langfristige Kostendeckung zu gewährleisten.


Princess Ngcobo, Dorothée Boecker, Sindisiwe Mkhize, Manuela Lucia Boecker, Michael Boecker, S'bongile Nzama, Virginia Maphumulo, Sibongile Mnyandu

Wir wünschen Euch und Ihnen allen einen hoffentlich langen, goldenen Herbst und eine besinnliche Adventszeit!!

Gut Pfad!

Dorothée und Michael Boecker

 
    
Sawubona
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