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Die Arbeit im Projekt - der zwölfte Bericht

Vom 18.11 - 11.12.2005 waren wir in Südafrika vor Ort und haben das Kinderheim besucht. Wir hatten einen durchweg positiven Eindruck! Trotz des regelmäßigen Informationsflusses waren wir natürlich sehr froh alles in einem sehr guten Zustand vorzufinden.


World AIDS Day - Spende der südafrikanischen Polizei

Alle Kinder sind wohlauf und die Versorgungssituation sieht aufgrund von Patenschaften aus Deutschland und Essensspenden der benachbarten Dörfer recht stabil aus. Trotzdem hat sich die Situation vor Ort verschärft. Kinder, die bisher noch auf der Warteliste standen oder akut in Not geraten waren, mussten kurzfristig aufgenommen werden, da die letzten Bezugspersonen verstorben waren. Die Geschwisterkinder müssen sich nun ein Bett teilen.


Neue Spielgeräte - Eine Spende der südafrikanischen Polizei

In den ersten Tagen konnten wir uns davon überzeugen, dass das monatliche Budget sachlich und rechnerisch richtig geführt wurde. Nach Aufarbeitung der administrativen Tätigkeiten ging es insbesondere darum, den Bau des nächsten Schlafgebäudes mit dem Komitée zu besprechen. Die Kosten dieses Gebäudes belaufen sich auf insgesamt 60.000 Euro.


Planung des Bauvorhabens mit dem Komitée

Der Kostenvoranschlag von Herrn Bongani Ndimande, unserem Bauherrn vor Ort, ist preisgünstiger als die großen Unternehmen aus Durban. Auf der anderen Seite setzen wir, bedingt durch die einjährige Zusammenarbeit mit Herrn Ndimande, ein großes Vertrauen in seine Kompetenz. Am 10. Februar haben wir die erste Rate (1 Drittel der Gesamtsumme) nach Südafrika überwiesen und damit das Bauvorhaben eingeleitet. Derzeit bemühen wir uns um eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um weitere Spenden für die 2. und 3. Rate zu erhalten.


Unser neuer Mitarbeiter - Mr. B. Mapumulo

Seit September 2005 haben wir Herrn Mapumulo als ersten männlichen Mitarbeiter eingestellt. Er vertrat Fr. Doris Ndimande, welche an Aids erkrankt war und am 17.12.2005 verstorben ist. Sie hinterlässt fünf Kinder, von denen die zwei jüngsten im Kinderheim wohnen. Bedingt durch die Tatsache, dass die Georg Kraus Stiftung die Gehälter sämtlicher Mitarbeiter bezahlt, waren wir in der Lage, Frau Ndimande und ihre Familie bis zu ihrem Tod finanziell zu unterstützen. Außerdem hat uns das Komitée davon überzeugt einen Nachtwächter einzustellen, um die Sicherheit der Frauen und Kinder gewährleisten zu können. Aufgrund der vielen Überfälle in der Region ist dies unumgänglich. Im April diesen Jahres werden wir für 3 Wochen vor Ort sein um das Bauvorhaben zu kontrollieren und die Entwicklung des Kinderheimes zu dokumentieren.

Wir wünschen Euch und Ihnen einen baldigen Frühlingsanfang
und verbleiben mit einem
herzlichen Gut Pfad!

Dorothée und Michael Boecker
 
    
Sawubona
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